2026 ist bereits sehr angespannt gestartet. Nach einem Hoch zum Jahresanfang gab es aufgrund geopolitischer Spannungen bereits einige Kursrückgänge und Korrekturen. Was genau die Ursachen waren, erfährst du hier.
1. Marktentwicklung: Ein turbulenter Start ins Jahr
Das Jahr 2026 begann zunächst positiv, doch dann sorgten Konflikte für einen Kurswechsel.
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Aktienmärkte unter Druck: Weltweit fielen die Börsenkurse zeitweise um 10 % oder mehr. Besonders Technologie-Aktien, die zuvor stark vom KI-Boom profitiert hatten, verloren an Wert.
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KI-Hype kühlt ab: Anleger sind skeptischer geworden, ob sich die riesigen Investitionen in Künstliche Intelligenz schnell genug auszahlen. Es herrscht die Angst, dass bestehende Geschäftsmodelle durch KI veralten könnten („FOBO“ – Fear of being obsolete).
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Chancen trotz Krise: Die Experten betonen, dass Kursrückgänge auch gute Gelegenheiten zum Einstieg bieten, da Aktien nun wieder günstiger bewertet sind.
2. Der „Ölschock“ und der Nahostkonflikt
Der militärische Konflikt zwischen den USA, Israel und dem Iran ist der Hauptgrund für die aktuelle wirtschaftliche Unsicherheit.
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Blockade wichtiger Handelswege: Die Straße von Hormus wurde blockiert. Da hierüber ein großer Teil des weltweiten Öl- und Gashandels läuft, sind die Energiepreise massiv gestiegen.
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Folgen für den Alltag: Heizen und Tanken sind teurer geworden. Das treibt die Inflation nach oben, weshalb die Zentralbanken die Zinsen wohl vorerst nicht senken werden.
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Ölpreis-Ausblick: Bleibt der Konflikt ungelöst, halten Experten einen Ölpreis von bis zu 200 US-Dollar für möglich.
3. Neue Strategien: Geld „verbrauchen“ statt nur ansparen
Ein großer Teil des Berichts widmet sich der sogenannten Entnahmephase. Da immer mehr Menschen der Generation der „Babyboomer“ in Rente gehen, ändert sich das Ziel der Geldanlage.
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Zusatzeinkommen zur Rente: Da die staatliche Rente oft nicht ausreicht, um den Lebensstandard zu halten, suchen Anleger nach Wegen, sich aus ihrem Vermögen ein monatliches „Zusatzgehalt“ auszuzahlen.
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Ausschüttende Fonds: Anstatt Anteile mühsam selbst zu verkaufen, nutzen viele Anleger Fonds, die automatisch monatlich Geld auszahlen (z. B. Dividenden oder Zinsen).
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Beispiel: Bei einer Anlage von 100.000 Euro können je nach Fondstyp monatlich etwa 300 bis 500 Euro (vor Steuern) ausgezahlt werden.
4. Empfehlungen für Anleger
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Breit streuen: In unsicheren Zeiten ist es riskant, alles auf eine Karte zu setzen. Eine breite Mischung („Diversifikation“) aus Aktien, Anleihen und Rohstoffen bietet den besten Schutz.
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Sichere Häfen: Gold und Silber gelten weiterhin als gute Versicherung gegen Krisen und Inflation.
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Zukunftstrends: Neben klassischer Industrie rücken Bereiche wie Verteidigung, Pharma und Infrastruktur für erneuerbare Energien in den Fokus.
Wichtiger Hinweis: Diese Informationen sind als Fachinformation für Berater gedacht und stellen keine direkte Anlageberatung für Privatkunden dar.





